Stellungnahme zum Verhalten des TÜV-Nord

Stellungnahme zum Verhalten des TÜV-Nord

Stellungnahme zum Verhalten des TÜV-Nord

 

 

In einer Allgemeinverfügung der Stadt Borken  vom 16.03.2020 und einer Verordnung des Verkehrsministeriums wurden Fahrschulen ab dem 17.03.2020 der Betrieb untersagt. Diese Maßnahme galt zum Schutz der Ausbreitung des Coronavirus. Dies beeindruckte den TÜV-Nord aber scheinbar nicht, sodass er weiter am 17.03.2020 praktische Prüfungen durchführte.

Unsere Fahrschule hat am Morgen des 17.03.2020 die Disposition des TÜV-Nord über dieses Betriebsverbot von Fahrschulen in Kenntnis gesetzt. Statt Verständnis wurde uns gesagt, dass wir dann ggf. die Kosten für die nicht gefahrenen Prüfungen zu tragen haben.

Rainer Zeltwanger, Vorsitzender Bundesverband deutscher Fahrschulunternehmen e.V., hat in einem Beitrag auf Facebook die passenden Worte in einer Stellungnahme zum Verhalten des TÜV-Nord gefunden:

(…)Eine kurze Bemerkung zum Verhalten des TÜVs: Nur, weil das Verkehrsministerium nicht eindeutig formuliert hat, dass selbstverständlich jetzt auch keine Prüfungen mehr stattfinden dürfen, einfach so weiterzumachen wie bisher ist nicht nur ein unendliches Ärgernis, sondern absolut unverantwortlich. Eigennütziger kann man sich kaum verhalten in dieser Zeit. Es grenzt schon fast an Nötigung, dass die Fahrschulbetriebe dadurch gezwungen sind ihre Kunden zur Prüfung zu begleiten, obwohl ein eindeutiges Tätigkeitsverbot vorliegt. Einem der Sicherheit der Menschen verpflichtetes Dienstleistungsunternehmen gelingt es nicht in diesen Zeiten seinem Auftrag nachzukommen und seine Kunden und Mitarbeiter zu schützen..

Aber zurück zu uns Fahrschulunternehmen – es lohnt sich nicht, über den TÜV weitere Worte zu verlieren.(…)

 


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